Rottne – 65 Jahre Innovationen und Entwicklung

Rottne Industri ist mittlerweile der weltweit viertgrößte Hersteller und Zulieferer von leistungsstarken Forstmaschinen auf Rädern für die Kurzholzmethode. Darauf sind wir sehr stolz. Unsere Werke liefern jedes Jahr etwa 200 hochmoderne und kraftvolle Forwarder und Harvester in vier Kontinenten aus.

Rottne Industri ist ein vollständig schwedisches Unternehmen, dessen Produkte ausschließlich in Schweden gefertigt werden. Mit unserer Zielsetzung, weiter zu wachsen, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft, weil wir über engagierte Mitarbeiter und eines der weltweit besten Forstmaschinenprogramm verfügen. Unser Vertriebsnetz erstreckt sich über ganz Schweden und den internationalen Markt. Unser Umsatz beläuft sich auf etwa SEK 550 Mio bei 270 Mitarbeitern in unseren Werken in Rottne, Lenhovda und Stensele. Nahezu die Hälfte unserer Produktion geht in den Export nach Europa, Russland und Nordamerika.

Unser Firmenhauptsitz liegt im südschwedischen Örtchen Rottne – umgeben von tiefen Wäldern und unberührter Natur.

Hinter jedem Bauteil unserer Maschinen steht der Gedanke: Wie können wir ein bereits gutes Produkt noch besser machen? Dabei geht es um den Vorsatz, sich weiter zu entwickeln und unkonventionell zu denken. Unsere Forwarder und Harvester sind nicht nur Maschinen, sie sind Arbeitsplätze. Und wir wollen, dass man sich auch noch in der letzten Arbeitsstunde der Schicht am Arbeitsplatz wohl fühlt. Außerdem müssen sich Service- und Austauscharbeiten leicht durchführen lassen.

Fahrerkomfort und Wartungsfreundlichkeit werden immer unsere Leitsterne sein.

 

Unsere Geschichte – von der Seilwinde zur Weltbekanntheit

Unsere 65-jährige Geschichte beginnt in den Wäldern von Löpanäs ganz in der Nähe von Rottne. Dort musste ein junger und erfindungsreicher Unternehmer Stämme von Hand verladen.

Börje Karlsson grundare av Rottne Industri

Börje Karlsson, der Gründer von Börjes Mekaniska, dem Vorläufer von Rottne Industri AB, half damals seinem Vater bei den Forstarbeiten im Wald. Das Pferd, der alte treue Helfer der Familie, musste die schweren Stämme nicht mehr aus dem Wald ziehen und war von einem Traktor ersetzt worden. Die Beladung musste jedoch weiterhin von Hand vorgenommen werden, und darüber machte Börje sich so seine Gedanken. „Warum soll der Traktor hier mit laufendem Motor stehen und mir nicht dabei helfen, die schweren Stämme auf den Wagen zu bekommen?“.

Damit begannen die Arbeiten an der Entwicklung des ersten Krans. Die Konstruktion war einfach, hergestellt aus ein paar Pflugbauteilen, etwas Bauholz, einer an der Zapfwelle angebrachten Winde, einem Drahtseil und einer Packzange. Im Vergleich zu den heutigen leistungsstarken Kränen klingt das geradezu unwahrscheinlich, aber der so genannte „Börje-Kran“ funktionierte perfekt und bildete den Ausgangspunkt einer großartigen Entwicklung.

 

Börje-kranenGroße Nachfrage

Die Gerüchte um Börjes Kran breiteten sich von den Wäldern vor Ort aus und bald fand sich ein Interessent, der ihn kaufen wollte. Börje war selbstverständlich sehr daran gelegen, seine erste Konstruktion zu verkaufen, aber wie sollte dann die schwere Beladung im Wald erleichtert werden? Mit dem Versprechen an seinen Vater, einen noch besseren Kran herzustellen, kam der Verkauf zustande.

Immer mehr Leute erfuhren von der genialen Erfindung und die Anzahl der Interessenten wuchs ständig. Ein Kran, der Zeit- und Krafteinsparungen im Wald bringt? Kann das wirklich stimmen? Tatsächlich, das gab es wirklich, und bald stand der Kran auf dem Wunschzettel der Forstarbeiter ganz oben. Daheim auf dem Hof begann die Schmiede zu glühen, damit die steigende Nachfrage bewältigt werden konnte.

Der Rest ist, wie man so sagt, Industriegeschichte aus der südschwedischen Provinz Småland. Mittlerweile sind Rottne und Börje Karlsson zwei angesehene Namen in der Forstbranche und die blaue Farbe im Logo gilt als Synonym für Qualität, Innovation und ständige Entwicklung. Von diesen Leitsternen werden wir keinen Millimeter abrücken.

1955-1965

Neue Werkstatt und Export in andere Erdteile

Der Kran wurde immer beliebter. Der Umsatz wuchs mit einer solchen Intensität, dass die Schmiede auf dem Hof der Eltern nicht mehr ausreichte und in eine neue Werkstatt investiert werden musste. Der gute Ruf des Krans breitete sich auch über die schwedische Grenze hinweg aus, so dass er u. a. nach Dänemark und Norwegen exportiert wurde. Zu den exotischeren Exportländern in den ersten zehn Jahren des Unternehmens gehörten Tansania und Chile. Der Auftrag nach Tansania wurde über UN-Organe abgewickelt, das Geschäft mit Chile dagegen direkt mit dem Kunden im Land. Bis heute weiß man nicht, wie sich die Qualität von Rottnes Produkten bis nach Südamerika herumgesprochen hatte, aber die Anfrage aus Chile war eindeutig: „Wir wollen einen Kran von Rottne!“ Und zwar unbedingt, obwohl zu dem Zeitpunkt Mitte der 60-er Jahre bereits andere Unternehmen Seilkräne produzierten.

 

 

1965 – 1975
Riesenerfolg mit der Blondine

Ende der 60-er Jahre wurde im Jahr 1968 der erste Forwarder vorgestellt. Diesen komplette Forstmaschine sollte sich zu einem Verkaufsschlager entwickeln, von dem niemand zu träumen gewagt hatte. Der Mitbewerber hatte ein Modell namens Bruunett (Brünette), so dass man die neue Maschine ganz einfach Blondin taufte. Nach zahllosen Entwicklungsstunden und einer Reihe von Prototypen kam endlich der Termin der ersten Präsentation. Ort des Geschehens war die Forsttechnikmesse Elmia im südschwedischen Jönköping und die Reaktion der Branche war begeistert.

Die Seilkräne und die Blondine sind die Produkte, die für unsere Entwicklung am wichtigsten gewesen sind. Noch heute spricht man über das Wunderwerk von Rottne und der Besitz einer Blondine hat nahezu Kultstatus erlangt.

Die Vorstellung des Modells Blondin war ein Erfolg, dessen Kurve steil nach oben zeigte. Anders als die Mitbewerber hatte Rottne nämlich einen relativ kleinen und wendigen Forwarder entwickelt, der sich trotzdem durch gute Lade- und Fahreigenschaften auszeichnete. Maschinenbesitzer und Fahrer liebten dieses Kraftpaket, das nicht nur leicht zu fahren und zu warten, sondern auch noch extrem betriebssicher war. Wer eine belastbare Maschine suchte, traf mit Blondin die richtige Wahl. 

1975 – 1985
Das erste Aggregat und der erste Parallelkran

Ob es die gesunde Bergluft war, die Börje Karlssons erfindungsreiche Gedanken zu neuen Innovationen führte, lässt sich heute nicht mehr sagen. Aber bei einem Urlaub in den Bergen mit der Familie im Jahr 1976 entstand die Idee, aus der sich der erste von nur einem Mann gesteuerte Prozessor entwickeln sollte. Das Ergebnis war der Prototyp für den 770-Prozessor, der im Folgejahr erstmals an Kunden ausgeliefert wurde.

Mit dem Prozessor konnte man ein Komplettsortiment anbieten. Zahn Jahre nach der Herstellung der ersten Forwarder konnte das Unternehmen auch Prozessoren produzieren und vertreiben, die Vorgänger der heutigen Harvester. Ob Börje in dem Skiurlaub überhaupt zum Skifahren kam, darüber ist nichts bekannt.

 

Kran mit Urkräften

Wie so oft stand Rottne im Jahr 1981 hinter einer weiteren Innovation. Der Parallelkran RG-81, der zusammen mit dem Fällgerät RF-81 vorgestellt wurde, ermöglichte es dem Maschinenbediener, den Baum zu ergreifen, zu fällen und direkt vom Stumpf zum Prozessor zu befördern. Der Kran hatte eine Reichweite von zehn Metern und eine Hubkraft von 1,5 Tonnen bei Ausnutzung der vollen Reichweite. Weil der Kran so stark war, richteten sich die Blicke auf ein neues und passendes Fällgerät.

 

 

 

 

 

Von der Kette zum Zahnrad 

Im selben Jahr entstand die Idee mit der Zahnradtandemachse. Die Blondine war noch mit einer über Rollen laufenden Tandemachse ausgestattet, aber Börje und der damalige Konstruktionsleiter Risto Hokkanen wollten die Maschine besser für schwieriges Gelände ausstatten.

Auf dem Markt gab es bereits Tandemachsen mit Ketten in den Tandemachsträgern, aber ihre Haltbarkeit wurde nicht als ausreichend eingestuft. Vielmehr führte das Duo Experimente mit einem neuen Prototyp durch, der Zahnräder hatte. Die beiden waren davon überzeugt, dass dies eine bessere Alternative sei. Der Hersteller NAF wurde einbezogen und man entwickelte gemeinsam eine neue Zahnradtandemachse auf der Grundlage der Idee von Börje und Risto.

Mittlerweile statten im Prinzip alle Forstmaschinenhersteller der Welt ihre Forwarder und Harvester mit einer Zahnradtandemachse aus. Aber nicht alle wissen, dass die Idee hinter der modernen Zahnradtandemachse aus dem kleinen Rottne stammt.

 

Zeit- und Geldeinsparungen dank beliebtem Austauschsystem
Ende der 1970-er Jahre wurde das neue Austauschsystem vorgestellt, das heute Rottne XParts heißt und damals schnell sehr beliebt wurde. Dank Rottne Xparts erzielt man Zeit- und Geldeinsparungen durch den verbeugenden Austausch von Bauteilen der Maschine zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt. Damit verschwindet die Gefahr von Ausfällen und man kann entspannt ohne Furcht vor einer unwillkommenen Betriebsstörung draußen im Gelände arbeiten. Auch bei einer nicht geplanten Störung wird die Ausfallzeit der Maschine nicht viel länger als bei einem vorher festgelegten Termin, wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um einen Harvester oder Forwarder handelt. Dieses Konzept gibt es nur bei Rottne. Darauf sind wir sehr stolz.

1985-1995
Große Überraschung durch Rottne Rapid

Als im Juni 1985 die weltweit größte Forsttechnikmesse Elmia Wood veranstaltet wurde, war Rottne Industri nicht vertreten. Das Erstaunen bei schwedischen und ausländischen Fachleuten war groß, aber man ahnte, dass von Rottne etwas Größeres zu erwarten war. Einige Monate später platzte dann die Bombe. Der Klassiker, treue Diener und Verkaufsschlager Blondin wurde zu Grabe getragen und durch Rottne Rapid ersetzt. Die Maschine waren bestanden erstmals aus verschiedenen Komponenten und nicht mehr nur wie bisher aus einem einzigen Traktorkörper.

Selten oder nie war das Interesse für eine neue Modellserie von Rottne so groß wie für das Rapid-Programm, als es aus den südschwedischen Wäldern auf den Markt kam. Das Engagement war national und international groß, aber die Besucher wurden nicht enttäuscht. Rottne Industri hatte es wieder einmal geschafft. 

 

 

Vereinfachte Fahrt dank lenkbarem Wagen

Die Fortbewegung im Wald mit Zugmaschine und Wagen kann sich schwierig gestalten, aber wie kann man es den Forwarder-Fahrern leichter machen? Sechs Jahre nach der Markteinführung von Rottne Rapid wurde der Prototyp des ersten lenkbaren Wagens vorgestellt. Ein Jahr später wurde er bereits aktiv mit der Maschine eingesetzt. Damit brauchte der Fahrer jetzt keinen breiteren Rückeweg mehr, weil der Wagen nicht breiter als die Maschine war. Eine einfache Zusammenfassung lautet: Wenn die Zugmaschine zwischen zwei Bäumen hindurch passt, dann läuft der Wagen in derselben Spur hinterher.

Bis heute ist die lenkbare Tandemachse ein technisches Hilfsmittel, mit dem ausschließlich unsere Forwarder ausgestattet sind. Seit 2009, als die bisher letzte Aktualisierung stattfand, gehört sie zur Standardausstattung aller hergestellten Modelle Rottne F13.

1991 wurde der kleine und bestandsschonende Harvester Rottne 2000 vorgestellt, das Vorgängermodell des heutigen Rottne H8. 

 

 

 

Rottne übernimmt SMV

Ende der 80-er Jahre musste das Unternehmen weiter expandieren, aber der überhitzte Arbeitsmarkt im Großraum Växjö machte die Suche nach ausgebildeten Mitarbeitern schwer.

Die Lösung bestand in der Übernahme von Stensele Mekaniska Verkstad (SMV) vor den Toren der Kleinstadt Storuman in der nordschwedischen Provinz Västerbotten im Jahr 1988. Dort werden noch heute alle Aggregate, Kabinenrahmen und Kräne hergestellt. Das Werk ist mittlerweile einer der größten Arbeitgeber der Gemeinde Storuman.

 

1995-2005
Die H-Baureihe – der Harvester für Fahrer und Besitzer

Ende der 90-er Jahre begannen die Techniker und Konstrukteure mit der Entwicklung eines völlig neuen Harvesterprogramms. Die Harvester-Baureihe war ohne Zweifel die größte Investition von Rottne in ein einzelnes Modellprogramm. Mit der neuen H-Baureihe (H=Harvester) wollten wir nicht nur zeigen, dass wir zu den Akteuren dieser Branche gehören. Damit wollten wir uns an die Spitze der Entwicklung setzen. Zunächst kam das Modell Rottne H20 auf den Markt, der größte Harvester, der jemals in diesem Unternehmen gebaut worden ist.

Hinter der Entscheidung für diese neue H-Baureihe stand die Erkenntnis, dass die Forstwirtschaft sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt hatte. Wenn man in dieser Branche weiterhin wettbewerbsfähig sein wollte, musste man den nächsten technischen Schritt machen.

 

Der Fahrer im Blickpunkt
Die Anforderungen an die neue H-Serie waren groß und die Messlatte lag von Anfang an sehr hoch. Man wollte den besten Harvester am Markt entwickeln, Im Fokus stand das Fahrerumfeld, die Kabine, mit allem, was dazugehörte.

Die Kabine sollte die beste auf dem Markt sein. Gleichzeitig sollte die Maschine sich durch eine gute Gesamtwirtschaftlichkeit auf Seiten des Käufers auszeichnen. Es galt also nicht nur, eine Maschine zu entwickeln, die für die Bearbeitung großer Volumen geeignet war, sondern es mussten auch Betriebssicherheit und Bedienerfreundlichkeit geboten werden. Kurz gesagt: Mit der H-Baureihe war eine Maschine geplant, die Fahrer und Maschinenbesitzer gleichermaßen begeistern sollte. Die Umsatzerfolge bewiesen dann auch, dass man damit voll ins Schwarze getroffen hatte.

Nicht alle wussten es, aber viel ahnten es, dass Rottne H20 auch in einer Forwarder-Baureihe zum Einsatz kam In den nächsten Jahren wurden zunächst der Durchforstungsharvester Rottne H8 und später der mittlere Harvester Rottne H14 vorgestellt.

 

Solide noch solider
Aber damit gaben wir uns nicht zufrieden. Parallel zur Einführung der H-Baureihe modernisierte das Unternehmen auch das Forwarderprogramm Solid, das bereits einige Jahre auf dem Markt war. Mit dieser maschinentechnischen Kombination verfügte Rottne über die stärksten und wettbewerbsfähigsten Modellbaureihen aller Zeiten. 

2005 – 2012
Neue Kabinendämpfung revolutioniert Fahrerumfeld

 

Die Expansion ging weiter und mittlerweile werden Forwarder und Harvester weltweit vertrieben. Die Entwicklung und Vorstellung neuer Maschinen laufen ständig weiter und ein neuer Harvester namens Rottne H11 wird vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen zuverlässigen, stabilen und extrem produktiven Harvester.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurde Rottnes neue Forwarder-Baureihe mit der Bezeichnung F entwickelt.

 

 

 

 

 

 

Erstes Unternehmen der Branche mit Kabinendämpfung

Die Konzentration auf ein gutes Kabinen- und Fahrerumfeld führt zum Kabinendämpfungssystem Comfort Line 2007, das wir als Alleinstellungsmerkmal in unsere Maschinen einbrachten und viele Jahre als einziger Hersteller anbieten konnten. Comfort Line wurde zunächst in die Modelle Rottne F18 und Rottne F10 eingebaut, befindet sich aber mittlerweile in allen Forwardern. Seit 2011 gibt es auch eine Harvester-Variante von Comfort Line. Bei dieser Konstruktion werden Kabinenvibrationen und Stöße deutlich abgefangen, so dass die Kranarbeiten und das Fahren im Gelände erheblich sanfter ablaufen.

Seit der Vorstellung wurde das System schrittweise verbessert bis hin zur heutigen Generation 2 mit besserer Software, stabilerer Konstruktion und genauerer Positionierung.

 

2012 – 2019 Entwicklung und Verbesserung von B auf C und D


In unseren Werken wird ständig an der Verbesserung und Verfeinerung von Maschinenbauteilen gearbeitet. Mittlerweile wurden unsere B- und C-Modelle durch D ersetzt. Damit ging natürlich eine Reihe von Verbesserungen an der ganzen Maschine einher. Richtig gute Maschinen wurden dadurch noch besser, leistungsstärker und stabiler.

 

Schmaler und stärker
Bei den Forwardern entstand die Nachfrage nach einem  kleineren und einem richtig großen Modell. Das Ergebnis ist der Rottne F10D in einer neuen, schmaleren und wendigeren Ausführung. Gleichzeitig wurde der große Bruder Rottne F18D zum Kraftpaket F20D mit einer noch größeren Zugkraft als bisher ausgebaut. Bei uns heißt er schlicht und ergreifend Kraftpaket. Diese Maschine ist die perfekte Ergänzung unseres größten Harvesters. Bei den Forwardern wurde außerdem das Modell Rottne F11D auf den Markt gebracht, ein kompakter Forwarder der Mittelklasse mit großer Ladekapazität.

 

 

 

Stark, stärker, Rottne H21D
Bei seiner Markteinführung im Jahr 2001 war das Modell Rottne H20 ein Endnutzungs-Harvester mit Urkäften, aber auch daran wurden weitere Entwicklungen und Verbesserungen vorgenommen. Das Ergebnis ist der Rottne H21D, der im Jahr 2014 vorgestellt wurde und noch stärker und effizienter ist. Er eignet sich perfekt für die Endnutzung, wenn nur das Beste gut genug ist.

 

 

 

 

 

Ständiger Umweltschutz
Wald und Natur sind eine wichtige Ressource, für die wir alle gemeinsam verantwortlich sind. Daher steht der Umweltschutz bei all unseren Anlagen ständig im Mittelpunkt. Mittlerweile ist er ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Arbeitsalltags geworden. Im Jahr 2019 wurden alle Harvester und Forwarder nach und nach mit Motoren der Stufe V ausgestattet, die dem EU-Standard für Dieselmotoren entsprechen.

 

HVO – eine umweltfreundliche Alternative zum Diesel

Alle unsere Maschinen können jetzt auch mit HVO (Hydrogenated Vegetable Oil) betrieben werden. HVO ist eine Art Biodiesel, der mit dem fossilen Dieselkraftstoff aus chemischer Sicht identisch ist oder ihm sehr ähnelt. Somit können wir fossilen Dieselkraftstoff zu 100 Prozent ersetzen.

Wir verwenden Umweltschutzöle, die sich leicht abbauen lassen. Beim Schlauchwechsel wird der Ölverlust durch die Verwendung von Vakuumpumpen minimiert und unsere achträdrigen Maschinen haben draußen im Wald allesamt einen niedrigen Bodendruck.

Derselbe Umweltschutzgedanke steht hinter der blauen Farbe. Nach umfangreichen Tests verschiedener Farbsysteme wird nunmehr Polane verwendet. Diese Farbe zeichnet sich durch mehr als halbierte Lösungsmittelemissionen und in der Folge weniger Farbverbrauch aus.

 

 

Rottne Connect – das intelligente Hilfsmittel

2017 wurde Rottne Connect vorgestellt, unser Telematiksystem auf Internet-Basis und das ideale Werkzeug, wenn man Kopfschmerzen vermeiden möchte. Es wird mittlerweile in alle neuen Maschinen eingebaut, die das Werk verlassen. Dieses System liefert einfach aktuelle Daten über die eingesetzten Maschinen – rund um die Uhr.

Heute, morgen und in Zukunft

Auf die zukünftige Ausstattung unserer Maschinen möchten wir nicht eingehen, aber wir stehen am Anfang einer hochinteressanten Reise. Wir verstehen jeden Tag als Herausforderung, als neue Möglichkeit zur Entwicklung, Verfeinerung und Verbesserung. Wir übernehmen von der ersten Entwicklungsminute einer neuen Maschine an die Verantwortung bis hin zur Auslieferung und zum Händedruck mit einem zufriedenen Besitzer. Dieser Verantwortung werden wir durch Nachbearbeitung, Service und Ersatzteile auch weiterhin gerecht.

Die Entscheidung zugunsten einer Maschine von Rottne soll den Kauf von Zuverlässigkeit beinhalten, sowohl draußen im Wald als auch nach der Abschaltung der Motoren.

Diese Gedanken hatte Börje Karlsson im Kopf, als er den ersten Kran in der Schmiede des heimischen Hofs konstruierte.

Und genau so denken wir immer noch, wenn wir uns an die Arbeit machen. Jeden Tag.